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Ho-Chi-Minh-Stadt - Architekturbüro Gerkan, Marg & Partners

DEUTSCHES HAUS, HO-CHI-MINH-STADT (VIETNAM)

TECHNOLOGIE, DIE UNTER DIE HAUT GEHT

Genauer gesagt unter die Doppelhaut. Die doppelte Fassade dieses Gebäudekomplexes trägt zum einen zur Energieeinsparung bei, zum anderen wirkt sie geräuschdämmend. 
Das Leuchtturmprojekt beherbergt das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland und ist ein Aushängeschild für Technik „made in Germany”.

GLASHAUS IN GRÜN

Das an einer der Prachtstraßen der Stadt liegende beeindruckende Gebäude wurde in zwei Phasen entworfen. Die Glasfassade des vorderen der beiden Komplexe ist 75 Meter hoch, der hintere Komplex erreicht beeindruckende 109 Meter.

Das von Gerkan, Marg und Partner in Zusammenarbeit mit TwoG Architecture entworfene Projekt weist eine zukunftsorientierte Architektur rund um das Thema Transparenz und eine Methode aus Effizienz und wirtschaftlicher Bauweise auf.
Aufgrund seines Systems mit doppelter Fassade wurde der Gebäudekomplex mit den zwei Energieeffizienz-Zertifikaten LEED Platin und DGNB Gold ausgezeichnet.

Gespräch mit Ismaël Gülser Belmonte, TwoG Architecture

Ist für den Städtebau in Vietnam die Schaffung nachhaltiger Städte eine große Herausforderung?

Ismaël Gülser Belmonte: Die nachhaltige Stadt muss drei wesentliche Aspekte mit einbeziehen, und zwar die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Umwelt.
Noch vor 25 Jahren lebten die meisten Vietnamesen unterhalb der Armutsgrenze. Inzwischen sind es weniger als 8 % und Vietnam gilt als Schwellenland. Das konnte nur dadurch erreicht werden, dass entsprechende Umweltschutzmaßnahmen zur Einsparung von Energie und Wasser getroffen wurden.
Meiner Meinung nach ist die Schaffung nachhaltiger Städte eine große Herausforderung für das Land, aber sie ist ja eine Herausforderung für alle Städte unseres Planeten!

Wie gestaltet man eine aufstrebende Metropole wie Ho-Chi-Minh-Stadt, ohne die bei der Entwicklung bisheriger Weltstädte gemachten Fehler zu wiederholen?

I.G.B.: Die Behörden vor Ort haben zahlreiche Fachleute zu Rate gezogen, um zu vermeiden, die gleichen Irrtümer zu begehen, die anderen Städten – in sehr großem Maße – in der Vergangenheit unterlaufen sind.
Zurzeit arbeitet die Stadtverwaltung an einem Stadtviertel namens Thù Thiêm in der Nähe des Flusses Saigon. Dort soll nachbarschaftliches Leben u. a. durch Fußgängerzonen gefördert werden. Außerdem wurde das oft starkem Regen ausgesetzte Viertel so renoviert, dass es vor Überschwemmungen geschützt ist. Kurz gesagt wird dort die Stadt auf ein menschliches Maß reduziert!

Ismaël Gülser Belmonte, Leiter des Architekturbüros TwoG Architecture

Installierte Produkte von DELABIE:

Elektronischer Urinalspüler TEMPOMATIC 4 - Art. 428150
sowie mehrere Accessoires-Produktreihen im Deutschen Generalkonsulat

 

Bildrechte: Cabinet Twog Architecture

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