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Guillaume Delvigne, Designer

DIE KUNST DES OBJEKTS

Auf der Suche nach Ausgewogenheit. Vom ersten Entwurf bis zum endgültigen Design dreht sich bei Guillaume Delvigne, dem sensationellen Newcomer des Design Made in France, alles um Proportionen, Harmonie und Anmut. Aus seiner geometrischen Formenvielfalt ergeben sich unterwartete Kreationen. Ob Einzel- oder Serienanfertigungen, alle haben das gewisse Etwas: In ihnen steckt viel Herzblut.

GUILLAUME DELVIGNE, DIE KOMMENDE GENERATION

Bereits sehr früh machte der junge Mann mit abgeklärter Gewissheit seine Leidenschaft in der großen Welt des Designs zum Beruf.

Tische, Lampen, Pfannen und sogar Labormaterial – Guillaume Delvigne schafft Schönheit mit seinem Bleistift und seiner großen Einbildungskraft, von Kunstgalerien bis hin zum Einzelhandel.

Bei seiner Zusammenarbeit mit La Redoute, Tefal, Hermès und – etwas überraschender – mit Interscience, wodurch sich ihm die Pforten zur Mikrobiologie öffneten, ist der vielseitige Enddreißiger, der 2011 mit dem Grand Prix de la création de la Ville de Paris ausgezeichnet wurde, nicht zu stoppen.

Interview mit Guillaume Delvigne, Designer

Was bedeutet Design für Sie heute?

Guillaume Delvigne: Meine Leidenschaft für Design begann, als ich 12 war. Ich hatte beschlossen Designer zu werden und begriffen, was diesen Beruf ausmachte: „Was ich will ist Gegenstände zu entwerfen!“ Und genau das tue ich heute. 

Sie sind auch Industriedesigner. Ist das für Sie ein ganz eigenes Fach?

G.D.: Für mich gibt es keinen großen Unterschied zwischen Design und Industriedesign. Natürlich ist die Arbeit für eine Galerie nicht exakt die gleiche wie für eine Marke, aber ich habe dennoch den Eindruck, den gleichen Beruf auszuüben.

...und Armaturen für eine Marke wie DELABIE zu entwerfen?

G.D.: Das würde ich sehr gern tun! Gegenstände für den öffentlichen Bereich zu entwerfen, interessiert mich ganz besonders, denn der kreative Aspekt ist natürlich ein ganz anderer, da es dabei sehr auf Nutzung und Leistung ankommt. Ich finde es herausfordernd und begeisternd, mir vorzustellen, dass ein Produkt gemeinschaftlich und intensiv genutzt wird. Armaturen, Pfannen, Toiletten entwerfen – ich interessiere mich für alles!

Sie haben auch Material für die Forschung im Labor entworfen. Ist die Wissenschaft ein Designobjekt wie alle anderen?

G.D.: Für Interscience entwerfe ich Labormaterial. Dadurch sind die Verkaufszahlen immerhin gestiegen und die Mitarbeiter haben die ästhetischen und praktischen Verbesserungen gelobt! Meine Tätigkeit als Designer in einer Branche auszuüben, in der man sie am wenigsten erwartet, hat mir ermöglicht, meine Arbeit um völlig gegensätzliche Bereiche zu erweitern, die aber paradoxerweise voneinander profitieren. Außerdem werde ich ja nicht ewig Tische und Lampen entwerfen!

Schöner, funktionsgerechter und technologischer – dringt das Design in immer mehr Bereiche des Lebens vor?

G.D.: Das würde ich mir wünschen. Aber das bleibt eine Utopie, dafür muss noch viel getan werden. Das Besondere am Design ist ja, dass es letztendlich eine subjektive Angelegenheit ist. Aber nebenbei gesagt gibt es noch viel zu viele Gegenstände, die ich für meinen Teil ziemlich hässlich finde.

Mit welcher Sensibilität gehen Sie an Ihre persönlicheren Kreationen heran?

G.D.: Mit einer im Wesentlichen formgebundenen Sensibilität. Ich bin eher Zeichner als Handwerker. Was mich am Design besonders interessiert, sind Linien und Proportionen, auf die ich meine Vorstellungen übertrage. Ich versuche durch das Zeichnen
Ausgewogenheit zu finden.

 

Guillaume Delvigne, Designer

 

Bildrechte: Guillaume Delvigne

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