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DESIGN IM ÖFFENTLICHEN SANITÄRRAUM

September 2017

In öffentlich-gewerblichen Einrichtungen sind belastbare Sanitär-Ausstattungen gefragt, denn diese sind intensiver Beanspruchung und einem nicht immer pfleglichen Umgang ausgesetzt. Wurden Sanitäreinrichtungen früher fast ausschließlich in Hinblick auf Robustheit und geringen Wartungsaufwand konzipiert, so gewannen ästhetische Gesichtspunkte in der neueren Entwicklung immer mehr an Bedeutung.

Im öffentlich-gewerblichen Sanitärraum stehen durchschnittlich alle 15 bis 20 Jahre Sanierungen an, weshalb dem Aspekt Design oft eine untergeordnete Rolle zukommt. Dennoch kommt diesem Gesichtspunkt langsam aber sicher eine immer größere Bedeutung zu. 
Heute müssen WC-Anlagen nicht nur sauber und barrierefrei sein, die Nutzer erwarten auch Komfort und ein angenehmes Erscheinungsbild.

Die Träger und Betreiber von öffentlich-gewerblichen Sanitärräumen entdecken immer häufiger die Vorteile einladend wirkender Sanitärräume, was entsprechend sowohl in der Planung als auch bei Betrieb und Unterhaltung zu berücksichtigen ist. Hotels, Restaurants, Night Clubs und Bars, die Akzente setzen wollen, bauen vermehrt auf Sanitärräume mit besonderem Ambiente.
Geschäfte, Museen, Kinos, Theater, Bahnhöfe, Flughäfen, Einkaufszentren usw. stehen dem in nichts nach und versuchen mitunter durch die Erschaffung regelrechter Szenarien beim Besucher zu punkten.

Der Sanitärraum: Visitenkarte gewerblich-öffentlicher Einrichtungen
Für viele Menschen spiegelt der Zustand der Toiletten die Qualität einer Einrichtung wider.

Wer wird nicht angenehm überrascht, wenn das besuchte Objekt mit ansprechenden, sauberen und komfortablen WC-Anlagen aufwartet?
Und umgekehrt, wer erinnert sich nicht an unangenehme Erfahrungen mit verschmutzten, übelriechenden, unschönen, in die Jahre gekommenen, unpraktischen oder maroden Sanitäranlagen? 
So verwundert es kaum, dass immer öfter 10 % des Gesamtbudgets öffentlich-gewerblicher Neubauten und mehr auf das Sanitärgewerk entfallen.

Ein eigenes Universum

Wenn Innenarchitekten und Raumausstatter in den Sanitärräumen am Werk sind, so legen sie hier nicht weniger Know-how und Ideenreichtum an den Tag als in den anderen Gebäudeteilen.
Und das Resultat ist oft beeindruckend: gepflegte Ausstattungen, ausgewählte Einrichtungsgegenstände, spielerische Raumbeleuchtungen / Klänge, Geruchsneutralisierer, Parfums, Oberflächenstrukturen, Spezialeffekte, High-Tech-Ausstattungen… - jedes Detail wird genau abgestimmt, um alle Sinne anzusprechen und eine Atmosphäre des Wohlfühlens und der Sauberkeit (manchmal ein kleines Universum) zu schaffen, in die der Besucher gerne eintaucht.

Nicht ohne Grund: wir verbringen durchschnittlich 8 Minuten pro Tag am „stillen Örtchen“, das entspricht 150 Tagen unseres Lebens (und Japaner sogar doppelt so viel!)
Es scheint somit auch plausibel, dass ansprechende und saubere Sanitärräume weniger stark in Mitleidenschaft gezogen werden als andere.

Praktisch, hygienisch, robust… und schön

Menschliche Kulturen aus allen Enden der Erde haben intelligente Lösungen zur Befriedigung der elementarsten Bedürfnisse hervorgebracht: Steinplatten mit einer Öffnung über einem Abwassersystem gab es zur gleichen Zeit, vor etwa 2.500 Jahren, in China, Griechenland, Ägypten und Indien. 

Näher bei uns lebten die alten Römer, die damaligen Champions in Sachen Komfort und öffentliche Hygiene. Davon zeugen noch heute Spuren komplexer sanitärer Anlagen mit aufwendigen Dekorationen, inklusive Mosaike und Kunstobjekte. 
Die Sanitärgeschichte ist voll von Beispielen luxuriöser Installationen, deren Nutzung allerdings den Reichen vorbehalten war.

In den vergangenen 10 Jahren war der Sanitärbereich von dem Bestreben gekennzeichnet, einem größeren Nutzerkreis Zugang zu Designprodukten zu verschaffen.

Moderne Sanitärbereiche assoziieren viele nach wie vor mit hochwertigen Materialien wie Naturstein, Holz, Metall, Glas…

Was die Sanitärobjekte selbst betrifft, so bieten führende Hersteller Armaturen, Accessoires und/oder Sanitär-Ausstattungen mit klarer Linienführung an. Sie orientieren sich dabei an den vom dänischen Designer Arne Jacobsen in den 60er Jahren entworfenen stilbildenden Armaturen und Objekten für den häuslichen Sanitärbereich. 

Ein grundlegendes Prinzip bei DELABIE

Bei DELABIE, dem europäischen Marktführer für Sanitär-Ausstattung im öffentlich-gewerblichen Bereich, war man sich schon früh bewusst, welchen wichtigen Beitrag die Ästhetik zur Erhöhung der Wertigkeit der Produkte leistet

Bereits im Jahre 1974 entwickelte das Unternehmen die elektronische Waschtisch-Armatur BINOPTIC Wandausführung, zur Unterputzinstallation, die zeitlose Linienführung wurde seitdem kaum verändert. Hinter dem minimalistischen Design verbergen sich eine hochentwickelte Technik, aber auch eine hohe Robustheit. 

Gleiches gilt unter anderem für die elektronische Waschtischarmatur TEMPOMATIC 2, die Unterputz-Duscharmatur TEMPOMIX 3, oder die Armaturenserie SECURITHERM EP BIOSAFE, mit ihrer konsequent modernen Formgebung.

Mit der neuen Be-Line® Serie aus Haltegriffen und Duschsitzen bringt DELABIE Design in barrierefreie Sanitärräume. Die innovative Formensprache vereint Ästhetik und Komfort und trägt dazu bei, dass die gemeinsame Nutzung von Sanitärräumen für alle angenehm wird.

 

Die konsequente Ausrichtung des Unternehmens DELABIE auf ästhetische Gesichtspunkte zeigt sich nicht zuletzt in der Verwendung des auch für hohe Designansprüche geeigneten Materials Edelstahl. 
Die Produktserie der Edelstahl-Sanitärausstattungen für öffentliche Bereiche bietet mit dem neuen Aufsatzbecken ALGUI ein echtes Designerstück für den gehobenen Sanitärbereich. Das doppelte Materialfinish hochglanzpoliert / satiniert fügt sich in jeden Einrichtungsstil harmonisch ein. Selbst wenn im Zeitablauf eine Patinierung einsetzen sollte, trägt Edelstahl zur Aufwertung eines Objekts bei.

Bezahlbares Design

DELABIE beabsichtigt, im kommenden Jahr Edelstahl-Ausstattungen mit äußerst wettbewerbsfähigen Preisen auf dem Niveau von Sanitärkeramik zu entwickeln.
Dies kommt einer Halbierung der Preise gleich.
„Edelstahl und Design müssen kein Synonym für hohe Preise sein“, so die These von Luc Delabie, Mit-Geschäftsführer der Gruppe.
„Unser Ziel ist eine Senkung der Produktionskosten für Edelstahl-Ausstattungen, damit unsere Kunden für das selbe Budget sowohl Sanitärkeramik aus dem gehobenem Segment als auch Edelstahlprodukte bekommen können. Dies eröffnet ihnen ganz neue Horizonte in der Gestaltung ästhetischer und langlebiger Sanitärräume.“ 

Um die Wartezeit auf diese kleine Revolution zu verkürzen, ist zur Zeit ein DELABIE Katalog speziell zum Thema Designlösungen in Arbeit.